Matthias Klatt
Heureka in der Jurisprudenz
in: Engelen/Fleischhack/Galizia/Landfester (Hrsg.), Heureka. Evidenzkriterien in den Wissenschaften. Ein Kompendium für den interdisziplinären Gebrauch
Spektrum Akademischer Verlag
Heidelberg 2010
S. 105-115

„Heureka” (ich habe gefunden) soll Archimedes gerufen haben, als er in der Badewanne lag und sah, wie sein Körper das Wasser verdrängte. Unvermittelt war ihm der Zusammenhang klar: Er hatte das Auftriebsgesetz verstanden, was ihm dazu verhalf, den Goldgehalt der Krone des Tyrannen zu bestimmen. Er entstieg der Wanne, rannte nackt durch die Straßen von Syrakus und rief weiterhin „Heureka!“ Wie gelangen Forscher zu Heureka-Effekten? Wann leuchtet Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen ein Argument, ein Gedanke ein, wie werden sie davon überzeugt? Was sind die disziplinären Standards und wie sieht die Praxis im akademischen Alltag aus? 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften geben hierauf ihre Antworten in einer verständlichen und gut zugänglichen Weise.

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