Heureka in der Jurisprudenz



Neue Publikation:

Matthias Klatt
Heureka in der Jurisprudenz
in: Engelen/Fleischhack/Galizia/Landfester (Hrsg.), Heureka. Evidenzkriterien in den Wissenschaften. Ein Kompendium für dien interdisziplinären Gebrauch
Spektrum Akademischer Verlag
Heidelberg 2010
S. 105-115

„Heureka” (ich habe gefunden) soll Archimedes gerufen haben, als er in der Badewanne lag und sah, wie sein Körper das Wasser verdrängte. Unvermittelt war ihm der Zusammenhang klar: Er hatte das Auftriebsgesetz verstanden, was ihm dazu verhalf, den Goldgehalt der Krone des Tyrannen zu bestimmen. Er entstieg der Wanne, rannte nackt durch die Straßen von Syrakus und rief weiterhin „Heureka!“ Wie gelangen Forscher zu Heureka-Effekten? Wann leuchtet Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen ein Argument, ein Gedanke ein, wie werden sie davon überzeugt? Was sind die disziplinären Standards und wie sieht die Praxis im akademischen Alltag aus? 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften geben hierauf ihre Antworten in einer verständlichen und gut zugänglichen Weise.

Die Herausgeber des Werkes sind Mitglieder der AG Heureka der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Eva-Maria Engelen ist Professorin für Philosophie an der Universität Konstanz und Mitglied der Forschergruppe „Funktionen des Bewusstseins“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Christian Fleischhack ist Professor für Mathematik an der Universität Paderborn. C Giovanni Galizia ist Professor für Biologie an der Universität Konstanz. Katharina Landfester ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz.

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