Hamburger Lehrpreis 2010 ausgeschrieben

Zum zweiten Mal wird der Hamburger Lehrpreis ausgeschrieben, mit dem die Behörde für Wissenschaft und Forschung jährlich herausragende und innovative Lehrleistungen an den Hamburger Hochschulen prämiert. Der mit jeweils 10.000 EUR dotierte Lehrpreis wird an jeder Fakultät verliehen. Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich Studierende.

Ab sofort können Studierende Vorschläge für die Prämierung einreichen. Vorgeschlagen werden können Lehrende, die sich durch herausragende und innovative Leistungen in der Lehre ausgezeichnet haben, oder herausragende einzelne Lehrveranstaltungen, die von mehreren Lehrenden ausgerichtet sein können. Preisvorschläge müssen begründet sein und eine ausführliche Beschreibung der zur Auszeichnung vorgeschlagenen Leistungen enthalten. Die Kriterien, von denen möglichst mehrere erfüllt sein sollten, lauten:

 

  • Fachliche und didaktische Qualität: Gute Lehre ist auf der Höhe des wissenschaftlichen und künstlerischen Fachdiskurses und der dazugehörigen Didaktik.
  • Innovative Lehrmethoden und -materialien: Der oder die Lehrende setzt zielgruppenspezifisch innovative Lehrmethoden und Lernmaterialen (z.B. E-Learning, blended Learning, problemorientiertes Lernen, Team-Coaching) ein.
  • Qualitätssicherung: Gewährleistet ist, dass die Ergebnisse aus Maßnahmen der Qualitätssicherung (z.B. studentische Lehrveranstaltungskritik, Evaluationen und Akkreditierungsverfahren) zur Optimierung der Lehre genutzt werden.
  • Reflexion von Gender-Aspekten: Lehr- und Lernverhalten wird geschlechtsspezifisch reflektiert und zum Gegenstand des Unterrichts gemacht.
  • Motivation: Studierende werden für das Fach begeistert und in geeigneten Bereichen zum Selbststudium ermutigt und befähigt.
  • Learning-Outcome-Orientierung: Die von den Studierenden zu erwerbenden Kompetenzen sind klar definiert und das der Lehrveranstaltung zugrundeliegende didaktische Konzept gewährleistet, dass diese Qualifikationen erreicht werden
  • Wissenstransfer: Die Studierenden werden in die Lage versetzt, das Erlernte in andere Bereiche zu übertragen und dort selbstständig anzuwenden.
  • Interdisziplinarität: Der Unterricht öffnet sich interdisziplinären Fragestellungen und ermutigt die Studierenden zur Auseinandersetzung mit den Inhalten anderer Fachdisziplinen.
  • Praxisbezug: Anwendungskontexte der zu erwerbenden Kompetenzen werden in den Unterricht einbezogen und reflektiert.
  • Internationalität und Interkulturalität: Gute Lehre eröffnet ein Verständnis für den internationalen Wissenstransfer in einer globalisierten Welt und fördert den Dialog unterschiedlicher Kulturen

 

Die Begründungen sollten maximal drei Druckseiten umfassen. In Abweichung von den in der Vereinbarung genannten Fristen können Vorschläge in dem diesjährigen Verfahren bis zum

19. März 2010

eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich Studierende. Die ausführlich begründeten Vorschläge sind zu richten an: Prof. Dr. Stefan Oeter Fakultät für Rechtswissenschaft -Dekanat- Schlüterstraße 28 20146 Hamburg